Riquewihr gehört heute zu dem engen Kreis der 150 schönsten Dörfer Frankreichs, obwohl dieser Ort seit Jahrhunderten das Stadtrecht besitzt.

Von der Stadtmauer umgeben, so geht die rechteckige Form des Ortes auf die Römerzeit zurück. Diese waren es auch, die den Reichtum brachten, nämlich den Weinanbau. Riquewihr gehört zusammen mit den Gemeinden von Zellenberg, Hunawihr und Bennwihr zu den „Perlen der Weinstrasse“.

Verweilen sie auf dem Lehrpfad in den Weinbergen  und entdecken dort die Spitzenlagen des „Sporen“  und „Schoenenburg“, Weine die sie unbedingt in einem der örtlichen Weinkeller kosten müssen.

Ihr Guide wird ihnen unter anderem berichten, dass sogar Voltaire in Riquewihr einen Weinberg besass.

Beim Rundgang kommen sie auch am Hôtel de ville aus dem 19.J. vorbei. Hier war früher das Untertor im Renaissancestil. Vorbei an stolzen Winzerhäusern kommen sie beim berühmten Dolder an. Heute ist dieser Turm-Torbau im Fachwerkstil das Wahrzeichen von Riquewihr.

Mit ihrem Guide gehen sie weiter bis zu den mittelalterlichen Befestigungsanlagen  . Das Fallgitter aus dem 16.J. ist besonders gut erhalten, oder auch die noch Original-Hängebrücke

 

werden sie bewundern. Der Diebesturm mit den Foltereinrichtungen erinnert an die frühere Gerichtsbarkeit