Die Kleinstadt liegt eingebettet in einem Tal und das Alt-Ribeauvillé erstreckt sich entlang einer zentralen Hauptstrasse.

Ein sachkundiger Guide erzählt ihnen die Geschichte der „Ménétriers“ der sogenannten Strassenmusikanten.Jedes Jahr wird der Pfifferdaj als Volksfest begangen. Der Umzug mit den Flötenspielern in mittelalterlichen Kostümen, findet grossen Anklang. Beim traditionnellen mittelalterlichen Weihnachtsmarkt werden alte Berufe wie z.B. Jongleure, Minnesänger und Bettelweiber, wieder ausgegraben.

Vom Mittelalter beeinflusst ist auch die Architektur und Aspekt der heutigen Stadt, die ursprünglich in vier Stadtteile augeteilt war. Diese waren früher durch Stadttore getrennt, davon ist heute noch die „Porte des Bouchers“ mit dem herrlichen Uhrwerk übrig.

Nach der ausführlichen Stadtführung sollten sie unbedingt eine kleine Wanderung zu den  drei Burgen über der Stadt unternehmen. Die Ulrich-Burg war das Stammschloss der Ribeaupierre,wo der Name der Stadt herkommt. Sie gehörten zu den mächtigsten Familien hier im Elsass.

Die grossen Winzerfamilien gehören zu Ribeauvillé, manche sind hier schon seit dem 17.J. ansässig. Zu den hiesigen Traditionen gehört auch, dass manchmal der Wein aus dem Brunnen beim Rathaus fliesst…..

Aber auch das Wasser kommt in Ribeauvillé nicht zu kurz. Überall bekannt ist die Carola-Quelle. Dieser Name geht auf den Vornamen der Frau des Dr. Staub zurück, der diese 

geheimnisvolle Quelle im 19.J. wiederentdeckte.