Diese dynamische Stadt mit dem historischen Stadtkern ist ein absolutes „Muss“ wenn man das Département des Bas-Rhin besucht.

Sie erleben die wechselhafte Geschichte dieses Ortes wenn sie die über ein Kilometer lange mittelalterliche Stadtmauer erkunden, wo heute ein Spazierweg angelegt ist. Mit dem „Romanische Haus“ werden sie ins Mittelalter zurückversetzt, da manche Teile auf das  

12.J. zurückgehen.

Die Hl.Paul-Kirche hat keine Glocken und auch nie welche gehabt. Das Glockengeläut kommt vom Kappelturm, den sie vom Place du Marché aus erkennen. Seit 1301 befindet sich hier der Wochenmarkt . Eingerahmt wird dieser Platz vom Rathaus mit „Scheinbemalung“, der früheren Kornkammer und in der Ecke der Odilienbrunnen.

Im 7.J. ist hier die Schutzheilige des Elsass geboren. Vom Odilienberg aus, direkt über der Stadt gelegen, beschützt sie das Land. Von hier oben hat man einen herrlichen Blick über die ganze Rheinebene. Das ganze Jahr über ist dieser Berg Ziel zahlreicher Pilger, die das Grab der Heiligen oder die Wunderquelle für Augenleiden, aufsuchen.

Mit ihrem „Guide“ entdecken sie die religiösen und diversen Aspekte von  Obernai, wo auch besondere Spuren des Judentums im Elsass zu finden sind.

Sie tauchen in die Zeit der Renaissance ein, Blütezeit des lokalen Weinanbaus und es wird ihnen auch erklärt warum sich die Weinkelller in Obernai nicht im Untergeschoss befinden

Obernai ist ein besonderes Ziel für die Feinschmecker, da hier die Sauerkraut- Bier- und Weinstrasse zusammenstossen.

 

Die Weinberge rund um die Stadt werden vom Mont National überragt, einer Gedenkstätte die  den „Malgré Nous“ gewidmet ist. Sie soll an jene Soldaten erinnern, die im 2.Weltkrieg zwangseingezogen wurden.